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WARUM PINTEREST KEIN RAUMKONZEPT ERSETZT

31. Aug.
3 Min. Lesezeit

Hochzeitsplanung: Svenja Fischer

Floristik: Blume Exklusiv

Location: Hoher Darsberg

Fotografie: Fabijan Vuksic

Design & Styling: Designrausch


Pinterest ist für viele Hochzeiten der erste Schritt.

Bilder werden gespeichert. Stimmungen gesammelt. Farben verglichen.

Details festgehalten.

Und genau darin liegt auch der Wert solcher Plattformen: Sie machen Ideen sichtbar und helfen dabei, erste visuelle Richtungen zu entwickeln.

Doch Inspiration allein ist noch kein Raumkonzept.


Ein schönes Bild macht noch keinen schönen Raum


Viele Bilder auf Pinterest funktionieren für sich genommen hervorragend.


Ein Tischdetail.

Eine besondere Lichtstimmung.

Eine florale Installation.

Ein Farbkonzept.

Eine bestimmte Materialität.


  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum

Doch ein Raum entsteht nicht aus einzelnen Bildern.

Ein stimmiges Gestaltungskonzept muss immer das große Ganze berücksichtigen: Architektur, Licht, Proportionen, Perspektiven, Abläufe und Atmosphäre.

Was auf einem einzelnen Foto perfekt funktioniert, lässt sich deshalb nicht automatisch auf einen anderen Ort übertragen.


Jeder Raum hat seine eigene Sprache


Kein Ort ist wie der andere.

Deckenhöhen, Raumachsen, Lichtverhältnisse, Materialien und Bewegungsflächen beeinflussen maßgeblich, wie eine Gestaltung wirkt.

Deshalb beginnt unsere Arbeit nicht mit der Frage:

„Wie soll es aussehen?“

Sondern vielmehr mit:

„Was bringt dieser Raum mit – und welche Gestaltung lässt ihn wirklich wirken?“

Ein gutes Raumkonzept entsteht immer aus dem Zusammenspiel von Ort, Nutzung und Atmosphäre.

Pinterest kann dafür den ersten Impuls geben.

Die eigentliche Übersetzung findet jedoch erst im realen Raum statt.


Von der Inspiration zum Raum

Weniger Referenzen, mehr Klarheit


Gerade bei Hochzeiten sammeln sich schnell sehr viele Inspirationsbilder.


Minimalistisch.

Dann wieder opulent.

Editorial.

Modern.

Klassisch.

Warm.

Monochrom.

Verspielt.


Jedes einzelne Bild kann wunderschön sein.

Zusammen ergeben sie jedoch nicht automatisch eine klare gestalterische Linie.

Ein Raum braucht Entscheidungen.

Welche Elemente greifen ineinander?

Was unterstützt die Architektur?

Was schafft die gewünschte Atmosphäre?


Und vor allem: Was darf bewusst weggelassen werden?

Denn gute Gestaltung bedeutet nicht, möglichst viele Ideen umzusetzen.

Sie bedeutet, die richtigen auszuwählen.



Ein Raumkonzept ist mehr als Ästhetik


Ein gutes Konzept muss nicht nur schön aussehen. Es muss auch funktionieren.

Wie bewegen sich die Gäste durch den Raum?

Wo entstehen Begegnungen?

Welche Bereiche brauchen Ruhe?

Wie verändert sich die Atmosphäre im Laufe des Abends?

Wie wirkt das Licht zu unterschiedlichen Tageszeiten?

Welche Materialien funktionieren im Raum – und welche vielleicht nur auf einem Foto?

Diese Fragen sieht man auf Pinterest nicht.

Im echten Projekt sind sie entscheidend.


Gestaltung entsteht durch Übersetzung


Die stärksten Räume entstehen selten aus dem Versuch, ein einzelnes Bild möglichst genau nachzubauen.

Sie entstehen, wenn man versteht, warum ein Bild funktioniert – und dieses Gefühl in einen anderen Raum übersetzt.

Vielleicht ist es die Ruhe einer Farbwelt. Die Spannung zwischen unterschiedlichen Materialien. Eine bestimmte Lichtstimmung. Oder das Zusammenspiel aus Architektur und floralen Elementen.

Aus diesen einzelnen Impulsen entsteht etwas Eigenes.

Deshalb arbeiten wir nicht mit festen Vorlagen und fertigen Konzepten.

Wir entwickeln jede Gestaltung aus dem Zusammenspiel von Raum, Funktion, Atmosphäre und Persönlichkeit.

Pinterest darf dabei Inspiration sein.

Aber nie das eigentliche Konzept.


  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum
  • Von der Inspiration zum Raum

Inspiration ist wichtig. Übersetzung ist entscheidend.


Für uns sind Inspirationsbilder kein Problem – ganz im Gegenteil.

Sie helfen dabei, Wünsche, Stimmungen und erste Ideen sichtbar zu machen.

Die eigentliche gestalterische Arbeit beginnt jedoch danach:

bei der Auswahl, der Reduktion und vor allem bei der Übersetzung in den jeweiligen Raum.

Denn am Ende geht es nicht darum, einzelne Bilder nachzustellen.

Es geht darum, Räume zu schaffen, die als Ganzes funktionieren – und dabei die individuellen Facetten unserer Kund:innen und ihrer Hochzeit sichtbar machen.


Nicht Pinterest soll den Raum bestimmen.

Sondern der Raum, die Menschen und die Geschichte, die darin entsteht.

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